Stuxnet: Besser als in einem Agentenfilm

Veröffentlicht: Donnerstag, 18.11.2010 in IT

Der Stuxnet-Virus ist nicht neu. Stand am Anfang die Frage, was er bewirken soll, so stellt sich nunmehr eher die Frage, welcher Geheimdienst dahinter steckt.

Das muss man sich mal auf der geistigen Zunge zergehen lassen: Ein Wurm, der darauf ausgelegt ist ganz bestimmte, nämliche iranische, Atomanlagen zu sabotieren. Während im Film ein billiger James-Bond-Verschnitt sich in die Atomanlage schleicht um sein C4 loszuwerden, tut es hier ein kleines Stück Software.

Doch dies zeigt mal wieder, wie wichtig und dennoch gefährlich und bedroht unsere heutigen Computersysteme sind. Die Zeiten der Schlapphüte, die sich in den dunklen Ecken dieser Welt treffen, wird wohl langsam aber sicher zugunsten von IP-Paketen mit gesetztem Evil-Bit vergehen.

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Kommentare
  1. Tobi sagt:

    Ich wsill garnicht wisen, welche Programme auf einem neuen WindowsPC vorinstalliert sind, von denen man nicht weiss (eigentlich sz, gibt es aber in Amerika nicht :)), was sie genau wo hin schicken.

  2. @Tobi

    Da kann ich dich aufgrund reichlich beruflicher Erfahrung beruhigen. Eine normale Windowsinstallation verrät nichts über dich. Was die einzelnen OEM-Hersteller zusätzlich draufpacken, ist jedoch ein anderes Thema.

    Dennoch hat jedes Stück Software mit der Komplexität eines heutigen „normalen“ Programms einen Haufen sogenannter 0day-Lücken. Also Lücken, die sogenannte Blackhats bereits aktiv nutzen und von denen die Hersteller und Sicherheitsanbieter noch nichts wissen. Ein Betriebssystem ist da ein ganz besonderes Stück Software mit entsprechender Komplexität und hat daher per Definition mehr Sicherheitslücken. Und da ist es unerheblich, ob es ein System von Microsoft oder aus der Open Source Gemeinde ist.

    Wenn dann noch solche blödsinnigen „Design“-Entscheidungen wie bei SCADA zum Zuge kommen, dann macht man es denjenigen, die dein System übernehmen, sabotieren oder/und ausspähen wollen, wirklich leicht.

  3. Tobi sagt:

    Mit welchen/m OS arbeitest Du eigentlich?

  4. @Tobi

    Mit vielen. ;) Kommt eben ganz drauf an, was ich gerade mache. Standardmäßig habe ich sowohl ein Linux als auch ein Windows komplett an meine Bedürfnisse angepasst und auf meinem Notebook laufen. Aber meistens ist es Windows 7.

  5. […] ja wie der werte Hintern auf das Kübelgefäß.“ Hatte ich selbigen doch noch vor kurzem verbloggt und die Entwicklung wird ja nochmal […]