Und wieder ein klassischer Fall von Gier frisst Hirn!

Veröffentlicht: Freitag, 19.11.2010 in Dies, das und jenes

Die renommierte New York Times berichtet, dass die Mikrokredite, die zuletzt noch Muhammad Yunus den Friedensnobelpreis bescherten, inzwischen in einer Summe von rund 4 Milliarden US-Dollar als höchst volatil gelten. Nachdem zuerst sozial ausgerichtete NGOs hier wirklich den Menschen eine Chance gaben, ihr Einkommen zu sichern und gleichzeitig auch den Kredit zu tilgen, haben inzwischen dem Diktat des Gewinns verpflichtete Großbanken das Geschäft übernommen. Dadurch, dass die Vergabestandards zunehmend gesenkt wurden, immer mehr Kleinstunternehmer sich gegenseitig die Gewinnchancen nahmen und die Zinsen stiegen, hat sich hier eine indische Parallele zur amerikanischen Subprime-Blase gebildet.

Und die Moral von der Geschicht? Die Banker lernen es einfach nicht!

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