Schreiben

Veröffentlicht: Mittwoch, 11.01.2012 in Gedanken

Manchmal ist es echt zum Mäusemelken. Da hat man Schreibwut, aber all die Entwürfe, die man angelegt hat und weiterschreiben soll, öden einen gerade an. Das Hirn und die Erinnerung will auch nichts Neues zu Tage fördern, was in einem amüsant zu lesenden Eintrag resultiert.

Genau so geht es mir gerade: Vom Arbeitszimmer extra ins gemütliche Bett umgezogen, den Laptop vor mir und es will und will nichts aus meinen Fingern rauskommen. Dabei hätte ich gerade Lust einen Roman zu schreiben. Aber es will nichts bei rumkommen. Daher meine Frage: Was tut ihr, wenn ihr kreativ sein wollt, aber im Moment irgendwas euch blockiert?

Kommentare
  1. David sagt:

    Frag einfach Sash ;)

  2. Ozie sagt:

    Chips!
    Entweder sie entfesseln die Kreativität oder nicht. Aber dann hat man Chips um sich zu trösten. Also für mich eine absolut sichere Methode. ;)

  3. Jack sagt:

    Ich weiß ja nicht ob du nahe der Grenze zu Holland lebst…? Naja, lassen wir das…. ;-)

    Ansonsten…schwer zu sagen…das blöde ist, dass die Inspiration dich gerade dann überrascht, wenn da es nicht erwartest. Deshalb, ein Hoch auf die Notizfunktion meines Smartphones. Hat mir schon die ein oder andere gute Idee gerettet.

    Falls du ne Idee für einen Roman abhaben willst, so lass es mich wissen. :-D

  4. @David

    Stimmt, der verbloggt sogar seine Fußmatten, wenn er keine bessere Idee hat. ;)

    @Ozie

    Denkst du, es funktioniert auch das gute Ben & Jerry’s Eis? Chips hab ich keine da.

  5. Stefan sagt:

    Frei nach der „Hedonistischen Internationale“: Inhalte überwinden.
    Wird sowieso überbewertet. ;-)

    Ich kenne das leider nur zu gut. Manchmal hat man ein Lauf und es sprudelt nur so raus, und manchmal…da ist man mit jeder geschriebenen Zeile unzufrieden. Ich glaube, man muss nur diese Unzufriedenheit überwinden. Aber es soll ja auch perfekt sein. Naja, wenigstens annähernd…^^

    Aber Ozies Tipp ist ein Versuch wert. :-)

  6. @Jack

    Holland wäre machbar, aber bis ich dort bin… ;) Und ja, lang lebe das Smartphone, das hat mir schon so manche Geschichte beschert und gerettet. Das Problem ist aber nicht, dass ich keine Geschichten hätte, alleine die Anzahl der Entwürfe, wo ich bereits ein paar Zeilen geschrieben habe bzw. zumindest grob die Stichworte dazu, ist imens. Nur im Moment will einfach nichts gelingen.

    Was den Roman angeht, da hätte ich auch Ideen, aber ich will derzeit keinen solchen schreiben.

  7. @Stefan

    Wir müssen einfach wieder gemeinsam abfeiern, da kommt was bei rum. :D

  8. Jack sagt:

    Dann kann ich dir höchstens noch meine Co-Autorenschaft anbieten. Schließlich bin ich der Sohn eines Hobby-Schriftstellers und ähnlich geraten. ;-)

  9. Stefan sagt:

    @Maskierter: Da bin ich auf jeden Fall für. Ich kann auch ne Fahrerin stellen. ;-)

  10. @Jack

    Hmmmmmm, führe mich nicht in Versuchung. Es ist Jahre her, dass ich ein Buch beinahe fertig geschrieben hätte.

    @Stefan

    Klingt nach einem Plan.

  11. Jack sagt:

    Nur beinahe? Festplattencrash? Spontane Unlust weiterzuschreiben?

  12. @Jack

    Festplattencrash bei ungefähr 400 Seiten, ausgedruckt waren 210 Seiten und das Backup ging bis Seite 130. Okay, damals waren noch Disketten das Medium der Wahl und Tintendrucker für Normalsterbliche nahezu unbezahlbar. Seither habe ich nichts mehr dieser Größe geschrieben. :(

  13. Jack sagt:

    Okay, damals müsste ich wohl noch vor meinem obergeilen V-TECH Lerncomputer gesessen und hab Kreuzworträtsel gelöst. Fuck yeah! :-D

    Hmmm…ich glaube, da sehe ich einen Vorteil in der Co-Autorerschaft. Ansonsten stelle ich mir das Gesräch im Worst-Case-Szenario sehr sehr witzig vor:

    „Ich hab grad meine PC geschrottet, mit unserem Geschriebse drauf. Aber du hast ja sicherlich…“

    „Ja so ein Zufall, genau das gleiche ist mir auch grad passiert. Wahnsinn oder…? Hallo? Bist du noch da? Ich hab da gerade so einen dumpfen Ton gehört…“

  14. @Jack

    „Hier spricht die Polizei: Hören Sie, es gibt kein Grund sich mit Benzin zu übergießen, einen Strick um den Hals zu legen, Schlaftabletten in hohen Mengen zu nehmen, eine Waffe an den Kopf zu richten und ein brennendes Feuerzeug zu halten, während Sie am Rande des Hochhausdachs stehen! Wir können über alles reden!“

  15. Ozie sagt:

    @Maskierter: Eis ist für diesen Anwendungszweck auch eine gute Wahl, wenn keine Chips da sind. Im Zweifelsfall präferiere ich aber natürlich Essen, das Geräusche macht. :)

  16. @Ozie

    Essen das Geräusche macht, ich wusste es, dass ich mir doch noch ein Rind halten sollte. :D

  17. Jack sagt:

    Joa….sowas kenn ich auch…z.B. wenn man die Festplattenpartitionen verwechselt beim Formatieren. Aua, aua….

    Alsooo…wie gesagt, ich hätte schon Lust meinem alten Herren zu zeigen, dass der Junior auch so einiges auf den Kasten hat. Ich weiß, es ist etwas unorthodox, mit jemanden ein Buch zu schreiben, den man sonst nur daher kennt, dass er irgendwelche Kommentare in den hauseigenen Weblog kritzelt, aber das wäre ja sowas von Web 2.0, fast schon Web 2.1… :-P

  18. Stefan sagt:

    Definiert ihr hier das Web gerade neu?!

  19. @Jack

    Eher Web 2.718281828459045235. ;)

  20. @Stefan

    So ähnlich. ;)

  21. Jack sagt:

    Warum muss ich unweigerlich an „All your base are belong to us“ denken… :-D

  22. @Jack

    Weil du auf schlechte Übersetzungen stehst? :D

  23. Jack sagt:

    Ach Maskierter, du liest in mir wie in einem offenen Buch. :-)

  24. @Jack

    Zum Glück bist du nicht in Hebräisch geschrieben. :D

  25. Jack sagt:

    Wie früher im Chat…

    „Beschreib dich mal..“

    „OK, von mir aus. BRB, Stift holen!“

    Apropos Chat: Mir scheint als missbrauchen wir hier die Kommentarfunktion auch langsam als Chatroom. :-D

  26. Andrea sagt:

    Wenn bei mir irgendwann die Gefahr beim Schreiben (z.b. beim Blog) besteht, dass dabei nichts herauskommt – nun dann ignoriere ich die Schreibblockade und tippe einfach drauflos.

    Irgendein Thema fällt mir meistens ein und wenn es das Wetter ist, über das es sich zu schreiben lohnt: z.B. Plusgrade im Jänner (ja ich bin Österreicherin und sag‘ „Jänner“ zum 1. Monat im Jänner) oder Minusgrade im August (habe alles schon erlebt).

    Ich kann oft und gerne dann schreiben, wenn es von der Stimmung her passt d.h. wenn ich in Stimmung dazu bin. Klingt jetzt ein bisschen verwirrend, für Außenstehende – doch vielleicht verstehst du, lieber Maskierter, was damit gemeint ist.

    Eine Gute Nacht wünscht dir auf diesem Weg herzlichst

    Andrea

  27. @Jack

    Mein Blog, meine Regeln. ;)

    @Andrea

    Keine Sorge, ich weiß, was Jänner meint. Schließlich habe ich auch viele Kunden in dem verlorenen Alpenbundesland. :D

    Was die Stimmung angeht: Ich habe ja Lust zu schreiben, aber im Moment will sich nichts so recht einstellen. Und einfach drauf losschreiben klappt heute nicht.

    Aber immerhin habe ich jetzt einen halben Liter leckeres Eis intus und bin einfach so mit dem Tag zufrieden. :D

  28. Andrea sagt:

    P.S. Vielleicht hilft dir ja Musik hören als Inspirationsquelle weiter. Egal ob Klassik oder alte Schlager oder Rock oder Pop. – Mich inspirieren einige Melodien z.B. vom Orchester Billy Vaughn „In a little spanish town“ [die Melodie ist auch im deutschen Sprachraum bekannt: „Wie damals in Paris“ ; interpretiert von den Blue Diamonds] immer wieder zu Höchstleistungen.

    VhG

    Andrea

  29. Andrea sagt:

    P.P.S: Das oben war ein Freudscher-Vertipper „Jänner zum 1. Monat im Jänner“. Ich meinte: „Jänner zum 1. Monat im Jahr.“

    Ich werde halt alt. ;)

    VhG,

    Andrea

  30. @Andrea

    Wo du Musik sagst, ich könnte mal den Soundtrack des Tages ändern. Heute läuft ein Lied bei mir rauf und runter. :D

  31. Jack sagt:

    @Andrea

    Japp, Musik ist eine super Idee. :-)

    @ Maskierter

    Wenn ich so auf die Uhr guck, ist sowieso bald (zumindest für meinereiner) Zeit um an der Matratze zu horchen. Außer du bekommst noch einen Anruf und musst wieder außerplanmäßig einen Rekord in Demoumgebungen jonglieren aufstellen. ;-)

  32. @Jack

    Ne, habe zwar einen Termin morgen, aber da habe ich schon alles vorbereitet. Aber bin jetzt merkwürdig aufgekratzt, aber mit dem Schreiben wird das heute nichts mehr. Daher wird jetzt die letzte Flasche Met passend zur musikalischen Untermalung zelebriert. Sorgt auch für schöne Träume.

  33. Jack sagt:

    Ich leere übrigends gerade eine Flasche Hassröder Schwarzbier (ja, sowas gibts!). Kann ich nur empfehlen. :-)

    Am besten du schläfst mal ne Nacht über die angemerkte Co-Autorenschaft. Ich würde nur zu gerne ein literarisches Scharmützel mit dir veranstalten. ;-)

  34. Jack sagt:

    *Hasseröder net Hassröder…OMG….das wär mal nen Bier…Hassröder, für den Wutanfall zwischendurch…

  35. @Jack

    Schwarzbier ist ganz lecker, aber sowas trinke ich eher gut gekühlt im Sommer zur Erfrischung. Der warme Met gerade ist genau das Richtige für die kalte Jahreszeit.

  36. Jack sagt:

    Da geb ich dir recht, warmer Met ist was feines. SO….Punkt 23:00 Uhr! Ich wünsch dir ne gute Nacht! :-)

  37. @Jack

    Penn gut.

    So, was mach ich jetzt mit der noch jungen Nacht? Hmmmmmm.

  38. Sash sagt:

    Ach, das kennen wir doch alle. Selbst die, die ihre Fußmatten verbloggen ;)
    Ich erinnere mich daran, wie ich mir in Gedanken ausgemalt hab, wie eine Geschichte aussieht, die ich schreiben will. Auch so richtig Romangröße. Dann hab ich gedacht, dass es wesentlich gemütlicher wäre, wenn ich vom Bett aus schreiben könnte…

    wart mal, ich glaube die Story ist lang genug für einen eigenen Blogeintrag :D

  39. […] hat heute ein leidliches Thema für all die durchs Netz wuselnden Kreativlinge angesprochen: Was, wenn einen die pure unverfälschte Schreibwut packt – noch dazu eine, die so pur und unverfälscht ist, dass sie nur etwas neues hervorbringen […]

  40. Andrea sagt:

    @Maskierter; Jack

    Dann viel Spass beim Musikhören. – Neuer Tag, neue Motivation, neues Glück – mit etwas Sonne dazu, Herz, was willst du mehr. – Doch der Tag heute ist ja noch nicht um. (*klopf auf holz*)

    VhG

    Andrea

  41. Daniel sagt:

    Wenn sich keine Ideen einstellen wollen, warte ich meistens ab, irgendwann kommt die Kreativität. Schlimmstenfalls hilft ein Viertele vom vergorenen Saft der dunklen Weinbeere (aber wirklich nur eins, ich hatte schon versucht, nach der Methode „viel hilft viel“ die Kreativität noch stärker zu fördern – um dann festzustellen, dass die Tasten meines Netzbuches, als ich wusste, was ich schreiben wollte, dies durch heimtückisches Wegspringen im letzten Moment zu verhindern wussten).

  42. @Andrea

    Heute habe ich leider keine Zeit zum Schreiben. :(

    @Daniel

    Also der Met hat leider nicht die Wirkung gebracht. Aber ich versuche es nächstes Mal auch wieder mit der Weinbeere. :)

  43. Andrea sagt:

    @Maskierter

    Schade. :-( Dann halt morgen oder am Wochenende.

    Es eilt ja mit einem neuen Artikel hier nicht.

    VhG

    Andrea

  44. @Andrea

    Keine Sorge, ich war schon vor Weihnachten fleißig und hab bisschen was vorgeschrieben. Mein montäglicher Eintrag ist für ein paar Wochen sicher. :) Und den ein oder anderen Entwurf bekomme ich auch noch in Form geknüppelt.

  45. Jack sagt:

    Oha, ein Maskierter mit gefülltem Munitionsgürtel. Da können wir uns ja auf etwas gefasst machen. :-P

  46. @Maskierter

    Dann ist ja gut. *freu* Bin schon sehr auf deinen nächsten Eintrag gespannt.

    Bezüglich deines Einleitungssatzes im Blogeintrag: Gut, ich hole einen Eimer. ;) ;)

    VhG

    Andrea

  47. @rosenyland1984

    Ein Schnappsglas sollte reichen. :D

  48. Wolfy sagt:

    Jetzt begehe ich schon wieder Nekromantie – tut mir Leid, dass passiert wenn man sich Kopfüber in alte Beiträge stürzt und buttelt :D

    Mir hilft bei akuten Ideenlosigkeiten und zeitgleichen Tatendrang immer eines von zwei Dingen. Entweder ich schnappe mir mein Lieblingsbuch und habe nach den ersten beiden Kapiteln eine Idee oder ich höre Musik, an die ich nur über youtube ran komme. Momentan ist das fast immer dieses nette und überaus „kurze“ Lied: http://youtu.be/zBYrMEW9-Rw

    Hilft das auch nicht, „reboote“ ich mein Hirn, in dem ich etwas mache, bei dem ich nicht denken muss. Kochen zum Beispiel Oder für eine halbe Stunde schlafen. Oder irgendwas anderes haushaltliches,

    Und wenn das auch nicht hilft – dann zocke ich. Entweder ich find das nach kurzer Zeit so öde, dass die Blockierung gelöst wird oder ich hab so viel Spaß, dass der Datentrang in eine andere Richtung gelenkt wird. ;P

    Achja: guter alter Zucker in Form von Schokolade hilft manchmal auch. Macht aber leider dick. Aber was solls. Lieber dick und Schokolade als Dünn und keine Schokolade. :D~

  49. @Wolfy

    Nekromantie ist hier ausdrücklich erlaubt.

    Das mit der Schokolade könnte funktionieren. Und wenn nicht, hatte ich wenigstens Schoki. Gab schon schlimmere Schicksalsschläge in meinem Leben.

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