Der Praktikant

Veröffentlicht: Montag, 23.01.2012 in Kollegen

Es begab sich zu einer Zeit, da hatte mein Häuptling die fixe Idee, wir sollten zur Heranzüchtung unseres Nachwuchses auch Jahrespraktikanten beschäftigen, die an einer Fachoberschule ihr Fachabitur anstreben. Dazu müssen diese ein Jahr lang täglich im Unternehmen antanzen und gehen darüber hinaus zweimal die Woche einen halben Tag in die Schule.

Nun finde ich es prinzipiell keine schlechte Idee, des Häuptlings Geld – und leider auch meine Nerven – darauf zu verwenden, meine Kollegen von morgen auszubilden. So kann ich mir diese schließlich nach meinen Wünschen gestalten. Doch erschienen mir Azubis, die wir bereits beschäftigten, wesentlich sinnvoller, zumal die Jahrespraktikanten im Anschluss noch ein Jahr Vollzeitschule machen müssen und viele von denen dann weiter studieren gehen, ich aber gute Kollegen immer gebrauchen kann. Und wer Azubis im ersten Lehrjahr kennt, der weiß auch, wie nützlich diese oftmals nicht sind und wie viel Arbeit sie einem machen.

Meinem Unmut zum Trotz, wer zahlt schafft an. Mein Häuptling schleppte mir einen jungen Mann im zarten Alter von 16 Jahren an. Eigentlich hätte ich da gerne auch ein Wörtchen mitgeredet, wie ich das üblicherweise bei den Azubis tat, doch als ich erfuhr, dass das der Sohn des Bruders von Häuptlings Schwippschwager war, hielt ich die Klappe und fügte mich dem Willen seiner Heiligkeit.

Kevin Nallkopp zeichnete sich von Tag 1 an durch eine – selbst für das Alter – überschwängliche Naivität gepaart mit einer ordentlichen Portion Enthusiasmus und einer ungesunden Dosis Selbstsicherheit aus. Doch hatte ich schon aus ganz anderem Azubiholz echte Männer geschnitzt. Nachdem Kevin mir also bereits bei der ersten Begegnung versichert hatte, dass er durch das jahrelange Studium aller gängigen Egoshooter quasi prädestiniert sei, auf meinem Stuhl zu sitzen und ich mich entspannt zurücklehnen könne, er würde den Laden schon für mich schmeißen, unterstellte ich ihn dem dienstältesten Azubi Frederik Leißig. Dieser würde Kevin erstmal zeigen, wo alles ist, welche Regeln im Haus gelten, wie er sich an den Rechnern anmeldet etc.

Als erste Lehreinheit sollte Kevin dann seinen Arbeitsplatz, ein etwas älterer Rechner, den wir noch rumstehen hatten, unter Frederiks Regie aufbauen und einrichten. Als ich auf dem Weg in die Mittagspause zur Inspektion an Kevins Platz vorbei ging, beschwerte dieser sich gerade eifrig beim armen Frederik, dass er mit so einem schlechten Rechner ja nicht gescheit arbeiten könne und da $Shooter nicht mal vernünftig drauf laufen würde. Frederik versuchte zu beschwichtigen und meinte, dass der Rechner mehr als dicke für seine Aufgaben reichen würde und Spiele wären eh verboten.

Kevin wurde meiner Person gewahr und beschwerte sich dann bei mir, was wir ihm da für einen Schrott hinstellen würden.

Mit dem Schrott haben viele hier noch bis vor kurzem eifrig gearbeitet und keine Probleme gehabt. Und für das, was du tun und lernen sollst, ist der Rechner völlig ausreichend. Für Computerspiele bist du nämlich nicht hier, die kannst du gerne Zuhause auf deinem Rechner spielen.

Das Stichwort „dein Rechner“ war für Kevin wohl ein hypnotischer Trigger, auf jeden Fall begann es wie ein Wasserfall aus ihm heraus zu sprudeln, was für ein Höllengerät er zuhause hätte, wie toll dieser übertaktet sei und was ihm noch alles wichtig schien. Belustigt hörte ich dem Ganzen zu, schließlich war man ja auch mal jung, und ließ auch mal ein paar Worte der Anerkennung fallen. Als er mit seiner Lobeshymne ein Ende gefunden hatte, kam ich nicht umhin, ihm dann mal zu erzählen, was bei mir so privat unter dem Schreibtisch stand. Kevins anschließend offenem Mund zufolge, schien ich den Inhalt seiner feuchten Träume zu besitzen. Schmunzelnd verabschiedete ich mich in die Mittagspause und bestellte Kevin nach deren Ende in mein Büro.

Als ich aus der Pause zurückkam versuchte Frederik gerade zu erklären, warum nicht jede RJ-45-Buchse bei uns eine Netzwerkdose war, sondern im Sinne der stukturierten Verkabelung manche Dose auch für unsere ISDN-Telefone vorgesehen war. Dies hielt den Praktikantling jedoch nicht davon ab, stets sein Netzwerkkabel in die Telefonbuchse stecken zu wollen.

Ich unterbrach das Spektakel und scheuchte Kevin in mein Büro. Frederik zog mich jedoch zur Seite und meinte nur:

Ich erkläre dem das jetzt schon seit du in die Pause bist, Maskierter. Der versucht seitdem ständig sein Kabel in die Telefonbuchse zu stopfen, obwohl ich ihm laufend erkläre, dass die für sein Telefon ist und nicht fürs Netzwerk. Und dann behauptet er ständig, dass da auch Netzwerk funktionieren müsste, weil die Buchse ja identisch ist. Ich glaube, der ist intelligenzmäßig ziemlich überschaubar.

Ein tiefes, wissendes Seufzen und ein väterlicher Tätschler auf Frederiks Schulter wurde von meinen Worten begleitet:

Jetzt weißt du, wie es mir immer mit euch geht.

Mein Azubi nahm es mit Humor und ich ging in mein Büro, um mit Kevin über die Internet- und Rechnerbenutzung nochmal in aller Deutlichkeit zu reden. Dort klärte ich ihn auf, dass das Internet nicht für Privatzwecke genutzt werden dürfe und wir es außerdem filtern, da er noch nicht volljährig ist. Darüber hinaus dürfe er keine private oder geknackte Software installieren und so weiter und so fort. Als ich den Eindruck hatte, dass er verstanden hatte, was ich von ihm will, entließ ich ihn wieder in Frederiks Obhut.

Ein paar Tage gingen mehr oder weniger ereignisreich ins Land. Für einen weiteren Schmunzler sorgte dabei Kevins Angebot, für die Belegschaft Chili con Carne zu kochen, wenn wir ihm die Zutaten besorgten. Gesagt, getan. Wir kauften also Bohnen, Mais, Fleisch, Tomatenmark, Sellerie, Jalapenos, Zwiebeln und Knoblauch ein und lieferten es ihm in der Küche ab. Mit großen Augen schaute er uns dann an und fragte, wo die anderen Zutaten für das Chili wären, seine Mutter würde da immer so Tüten von Muggi oder Knurr verwenden. Wir lachten, dankten ihm für das freundliche Angebot, aber wir würden dann doch lieber selber kochen, nämlich frisch, und schickten ihn aus der Küche.

Nach weiteren zwei Wochen wunderte es mich auch nicht, als ich beim Betrachten der Logfiles unseres Internet-Inhaltefilters für Kevin auch verdächtig viele geblockte Seiten fand. Ich ging also zu Kevins Platz, um nochmal mit ihm über die Internetnutzung zu reden. Wie ich mich neben ihn stelle, sehe ich gerade auf dem Bildschirm ein Brennprogramm, das wir nicht lizenziert hatten und das nicht gratis abgegeben wurde. Mit anderen Worten eine geknackte Version, die er installiert hatte.

Ich beorderte den Delinquenten in mein Büro, und erklärte ihm nochmals, welche Regeln galten, gegen die er verstoßen hatte, welche Probleme das uns bereiten könnte und dass wir jetzt leider alle seine Rechte beschränken müssten, da das Vertrauen in ihn nicht mehr gegeben sei. Nachdem ich meine Standpauke im ruhigen, aber sehr ernsten Ton gehalten hatte, ließ ich mir von ihm nochmal erklären, was er falsch gemacht hatte und rief dann Frederik hinzu. Dieser müsse ihm künftig den Zugang zum Internet freischalten und Programme installieren. Der Azubi rollte nur mit den Augen und nickte.

Die nächste Zeit verlief relativ unspektakulär. Kevin bewies zwar jeden Tag, dass er definitiv nicht die hellste Leuchte war, was ihm jedoch keinen Abbruch tat, sich für den größten und tollsten Checker auf dem weiten Erdenrund zu halten, aber zumindest rudimentär schaffte er es manchmal die gestellten Anforderungen zu erfüllen. Mit anderen Worten, ich sagte Frederik irgendwann, er solle den Jungen mit Trivialaufgaben beschäftigen – solche Dinge wie Kartons kleinschneiden etc. – damit er keinen Schaden anrichten kann und Frederik, die anderen Azubis und Kollegen nicht von der Arbeit abhielt.

So verging die Zeit, Kevins Schulnoten waren auch alles andere als berauschend, aber jede Minute, die man sich mit seiner Bürowand unterhielt, waren sinnvoller investiert als den Versuch zu unternehmen, ihm etwas zu erklären. So kam es dann, dass wir schon zufrieden waren, wenn wir ihn schlafend an seinem Platz vorfanden. Dass er darüber hinaus ein großes Talent bewies, den Begriff Unpünktlichkeit neu zu definieren, war nur das Tüpfelchen auf dem „i“.

Doch es kam der Morgen, der mich stets in Lachtränen schüttet, wenn ich an ihn denken muss. Kevin hatte sich einen Laptop aufgetan, den er fortan täglich zur „Arbeit“ schleppte. Doch eines Tages war das junge Glück getrübt, da der Laptop nicht mehr recht funktionieren wollte. So wandt sich der gute Kevin wie immer an den armen Frederik, der gerade irgendeiner wichtigen Arbeit nachging und keine Zeit hatte und auf Anhieb auch keine Lösung wusste.

In seiner Not kombinierte Kevin, dass sein Chef, der Maskierte, ja ständig nur in seinem Büro sitzt, telefoniert oder gelangweilt die Maus schubst, und somit bestimmt genug Zeit  hat, um sich um seine Wehwehchen zu kümmern. So marschierte er mit seinem Schatz unterm Arm in mein Büro, setzte sich selbstbewusst mir gegenüber an den Tisch und legte den Laptop auf selbigen.

Lieber Maskierter, mein Laptop ist kaputt und du kennst dich doch so gut mit Computer und allem aus, bist ja nicht umsonst Chef. Kannst du dir bitte den mal anschauen und reparieren? Ich bezahl dich natürlich auch dafür. Wäre super, wenn es bis heute zum Feierabend klappt.

Sprachs und legte mir gönnerhaft 5 Euro auf den Tisch.

Ich wusste zuerst nicht, ob ich jetzt lachen oder weinen soll, doch ich entschied mich für ein herzhaftes Lachen. Kevin schaute mich nur wie ein vollbesetzter Bus mit offenem Mund an und verstand auf einmal die Welt nicht mehr.

Kevin, wenn ich raus zum Kunden fahre, bezahlt der pro Stunde gute 250 Euro für mich ohne Spesen. Machen wir für dich einen absoluten Freundschaftspreis, sagen wir ein Viertel, und damit es sich einfacher rechnen lässt, runden wir das auf 60 Euro ab. Du kannst dir also ausrechnen, wie lange ich für den Fünfer auf deinen Rechner schaue, wenn du mich bezahlen willst.

Dieses eine Mal, da sah ich in seinen Augen ein Licht aufgehen, denn er antwortete:

Oh, dann ist das ja billiger, wenn ich mir einen neuen Laptop kaufe, statt dich zu bezahlen um draufzuschauen.

Und dieses eine Mal musste ich ihm ohne Vorbehalte Recht geben.

Kommentare
  1. Wie jetzt, Chili geht auch ohne Knaggi-Fix? Ich bin erschüttert :) (wobei Chili ja eines der wenigen Gerichte ist, bei denen bei ausreichender eigener Würzung das Fixzeug wenigstens keinen bleibenden Schaden anrichtet, weil man das fade Pulver ganz einfach nicht durchschmeckt :) ) Mein persönlicher Favorit der WTF-Top-Ten wird jedoch weiterhin das Fix für Currywurst bleiben…

  2. LadySolana sagt:

    Das Fix ist für alle die die sich nicht trauen richtig zu kochen.
    Vor Jahren hab ich auch auf die gebaut, irgendwann kam die Erkenntnis das die Zutaten auch ohne Tüte gleich bleiben und um Welten besser schmecken als mit ner Fixtüte.
    Ist ja auch praktisch:
    Rezept steht auf der Tüte und mit genügend Geschmacksverstärker schmeckts dann auch so wie bei zig Millionen anderen Haushalten….^^

  3. @Brombeerfalter

    Ich schaue mir das Regal auch immer wieder belustigt im Supermarkt an. Einzig die Brühe-Würfel nutze ich ganz selten mal, wenn ich keinen selbstgemachten Fonds zur Hand habe.

    @LadySolana

    Nicht trauen oder keine Lust haben. Man sitzt zugegebenermaßen etwas länger an einem guten Sößchen etc. wenn man die Tüten nicht nutzt.

  4. LadySolana sagt:

    @ Maskierter
    Wenn man keine Lust hat dann greift man zu Dosen und Mikrowellenfertiggerichte.

    Und der Aufwand bleibt auch ohne Tüte gleich, ob die Soße nun 10 min länger köcheln muss oder kürzer fällt da auch nicht mehr ins Gewicht.

  5. @LadySolana

    Deine Rechnung hat einen Denkfehler. Tütensoße plus fertig Fleisch plus Backofenpommes und du hast Ruckzuck was zu futtern. Wenn du hingegen Soße selbst machst, ist es deutlich mehr Aufwand.

    Wobei ich dann beim Kochen lieber hingehe und extra mehr Soße produziere und anschließend einfriere.

  6. Andrea sagt:

    „Ein tiefes, wissendes Seufzen und ein väterlicher Tätschler auf Frederiks Schulter wurde von meinen Worten begleitet:

    Jetzt weißt du, wie es mir immer mit euch geht.
    “ *loooooool* Lustiger Dialog zwischen Frederik und dir.

    Hoffentlich ist Kevin inzwischen nicht unter deiner Fittiche.

    So ein *das wort wurde zensiert* ;) ist nur schwer auszuhalten.

    VhG

    Andrea

  7. Andrea sagt:

    P.S. Nachtrag: Hoffentlich ist Kevin inzwischen nicht mehr unter deiner Fittiche.

  8. @Andrea

    Ja, den bin ich los. Und das Spielchen Jahrespraktikant wurde damit auch ein für allemal beerdigt. Und mit angeheirateter Verwandschaft kam mir der Häuptling auch nimmer.

  9. opatios sagt:

    Und der nächste Blog-Artikel handelt dann vom Anlass dazu und der anschliessenden Kevin-ist-weg-Party…? ;-)

  10. TheD3X sagt:

    Ich hab ein neues Lieblingsblog :D

  11. @opatios

    Dieses Vergnügen kann man nicht würdig in Worte fassen. ;)

    @TheD3X

    Das freut mich außerordentlich zu hören. Da schreibt es sich gleich mal einen Zacken freudiger.

  12. nirfin sagt:

    Die erste Amtshandlung am Tag: Rechner anschalten. Zweite Handlung: Diesen Blog aufrufen. Wenn es einen neuen Eintrag gibt, dann freuen, wegklicken und einen geeigneten Zeitpunkt zum schmökern finden ^^

  13. TheD3X sagt:

    @nirfin

    ein echter Profi hat den Rechner 24/7 an *grins*
    Zumindest bis der Erste Server in die Wohnung einzieht.

  14. @Maskierter

    Ich freu‘ mich mit dir, dass keine faulen Praktikanten, sondern nur noch fleißige Azubis gibt.

    Der Häuptling bezahlt dich zwar für deine Tätigkeit, doch deshalb musst du dir noch lange nicht alles von ihm gefallen lassen z.b. ausbilden der nächsten Verwandtschaft. ;)

    VhG

    Andrea

  15. Andrea sagt:

    P.S. So jetzt passt auch der Eintrag beim Namen. – WordPress kennt meinen Vornamen anscheinend immer noch nicht .

    Und dass obwohl ich mich immer mit dem WordPress Konto hier einlogge.

  16. @nirfin

    Dritte Amtshandlung: Kommentieren! ;)

    @Andrea

    Ich muss mir zwar von meinem Häuptling nicht alles gefallen lassen, aber du irrst, wenn er mir nicht die Anweisung geben darf, den Teil seiner angeheirateten Verwandschaft auszubilden, der öfters mal Zyklen im Stammbaum aufweist. Auf der anderen Seite steht es mir jederzeit frei, einen neuen Häuptling zu suchen und das weiß er auch. Insofern ist es nur in seinem Interesse, mich nicht allzusehr zu ärgern.

  17. Eunoia sagt:

    Erster lauter Lacher heute. Danke :-)

    Been there, done that (in both roles) ;-)

  18. @Eunoia

    …and all I got was this lousy shirt.

  19. Eunoia sagt:

    @Der Maskierte,
    du meist wie diese? http://www.savory.de/stus_blog_pix/stfu.jpg ;-)
    oder wie diese? http://www.savory.de/stus_blog_pix/ma%20cantab.jpg ;-)

    Stu
    (aka Eunoia)

  20. Bastian sagt:

    Wie konnte ich diesen Blog bisher nur übersehen.
    Hab so ziemlich alles von dir heute verschlungen und liebe deinen Schreibstil. Deine Vorlieben für Wein, gebratene Kuh und schwerölartigen Kaffee kann ich nur teilen!

    Gruß
    Eightrocks

  21. Andrea sagt:

    @Maskierter

    Wie geht’s dir ? Es ist schon Mittwoch und ich hab‘ seit einigen Tagen nichts neues von dir gelesen. :-(

    Hoffe, der Häuptling und die Azubis stressen dich nicht allzu sehr.

    VhG

    Andrea

  22. @Bastian

    Das ist mir auch unbegreiflich, wie du das konntest. Aber den Fehler hast ja jetzt korrigiert. ;) Willkommen hier. Virtuelles Gläschen Wein und Entrecôte Medium Rare gefällig?

    @Andrea

    Ich bin völlig überarbeitet und abends nur froh, wenn ich Zuhause ins Bett falle. Und am Wochenende ziehe ich um die Häuser.

    Würde endlich mal eine reiche, junge Frau meine Heiratsofferten erhören und ich könnte von ihrer Kohle leben, dann hätte ich endlich auch mehr Zeit zum Schreiben.

  23. Bastian sagt:

    Gerne!

    Ich nehm nen 2007 Cabernet Souvignon aus Nord Chile, dazu allerdings lieber das Bife di Lomo in Medium 500gr denke ich, sollten passen.

  24. Nik sagt:

    1.) Bin auch nue hier, habe aber schon mit Freuden einige Artikel aufgeholt. Sehr schön geschrieben. Und einige Figuren kommen mir bekannt vor. Praktis vom Typ ‚Kevin‘ kennen wir wohl alle.

    2.) Ich hoffe, der Maskerte findet keine reiche Frau, von deren Geld er leben könnte. Dann passierten in seinem Leben keine lustigen Geschichten mehr, über die er bloggen könnte.

  25. @Bastian

    Lende, wie bestellt. Ich hätte aber nur noch einen exzellenten 2003er aus dem Valle Central im Regal.

    @Nik

    1. Ja, und wie wir die Typen kennen. Aber ohne die gebe es nichts zu Lachen.

    2. Au contraire, mon ami. Ca. 80% meiner Veröffentlichungen sind aus ferner Vergangenheit. Selten schreibe ich über etwas halbwegs Aktuelles. Alleine schon um es zu vermeiden, dass meine mitlesenden Kollegen hier mich identifizieren können. Zu schreiben gäbe es also wahrlich genug, alleine mir fehlt die Zeit und das Geld, wie ich gerade eben auch gebloggt habe.

  26. Panama Jack sagt:

    @Maskierter @LadySoana @Knaggi-Fix

    Einen Grund habt ihr vergessen:
    Ich koche z.B. recht selten, daher rentiert sich für mich die Anschaffung eines umfangreichen Gewürzeparks nicht … hatte ich mal, da musste ich dann gelegentlich feststellen, dass das Benötigte a) seit 3 Jahren abgelaufen war und b) sich mittlerweile in ein geschmackloses Pülverchen transformiert hatte.
    Daher nutze ich mittlerweile das Zeug von Herrn Knaggi als portionsgerechte Gewürzbasis (denn viel mehr ist da nicht drin) und brezel die Sache dann nur noch auf die ein oder andere Weise auf.

    @dem Maskierten sein Shirt:

    Da fehlt noch ein „There were no cookies“ klein untendrunter ;-)

  27. @Panama Jack

    Gute Gewürze richtig gelagert halten doch – bis auf gaaaaaanz wenige Ausnahmen – ewig. Ein Mindesthaltbarkeitsdatum bedeutet doch nur, dass bis dahin unter fast jeder Bedingung die Sache auf jeden Fall haltbar ist. Ich hab Joghurt im Kühlschrank, der ist schon nach MHD vor Silvester über die Klinge gesprungen. Schmeckt aber immer noch erstklassig.

  28. Andrea sagt:

    @Maskierter

    Jung – nun ja, das ist relativ gell (*dezent das weiße haar auf meiner stirn wegstreich* )

    Reich – und Studenten – das passt gar nicht.

    Hübsch – nun ja, Schönheit liegt im Auge des Betrachters (ob der, der was mich betrachtet, nun eine Maske trägt oder nicht, ist mir egal ;) ).

    VhG

    Andrea

  29. @Andrea

    Richtig. Das wichtigste Attribut ist schlicht und ergreifend reich. :D

  30. Eunoia sagt:

    @Der Maskierte,

    „ergreifend“ adj. = herz-brechend.

    „schlicht“ adj. = doof.

    Solche Freundinnen hatte ich auch mal.
    Da helft auf Dauer „reich“ auch nicht :-(

  31. @Eunoia

    Ach, wenn ich hier über meine ganzen Ex-Freundinnen bloggen würde, das würde mir eh keiner glauben. Was ich da schon alles erlebt habe. Insofern sage ich nur noch: Sie soll genug Geld für meinen Lebenswandel haben. ;)

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