Nachts sind alle Katzen grau

Veröffentlicht: Montag, 21.05.2012 in Kunden

Umrundet von sympathischen jungen Damen, die alle mit mir flirteten, saß ich inmitten der riesigen Couch in irgendeiner Villa. Mir fehlte die Erinnerung, wie ich hierhergekommen war, jedoch spielte dies absolut keine Rolle, da mich die Gegenwart vielmehr interessierte und ich mir die Frage stellte, welche der Damen meine heutigen Tagesendegefährtinnen sein würden. Ich füllte mit einer Magnumflasche Puffbrause gerade viele leergewordene Sektflöten auf, als sich plötzlich Arch Enemy’s „Dead Eyes See No Future“ in meinen Gehörgang fraß und alles um mich herum verblasste.

Zerknautscht rappelte ich mich in meinem Bett hoch und blickte auf den Wecker. 1 Uhr 28 verriet mir dieser. Ungläubig und verschlafen griff ich zum Diensthandy, das weiterhin fröhlich mit der zierlichen Stimme von Angela Gossow nach meiner Aufmerksamkeit heischte. Der Klingelton bedeutete, dass der Anrufer von unserer nächtlichen Notfallnummer aus der Telefonzentrale aus anrief.

Maskierter, wer stört meine Träume?

Es meldete sich die diensthabende Telefonistin und entschuldigte sich für die Störung, was dennoch nichts gegen die bestehende Müdigkeit half. Jedoch hatte sich soeben ein wichtiger Industriekunde gemeldet, der mit uns einen Servicevertrag mit extrem strengen Reaktionszeiten hatte. Dieser berichtete, dass keine Aufträge mehr per Mail rausgingen, als die Admins dann das Verhalten untersuchten, stellten sie fest, dass gar keine Mails mehr das Unternehmen verließen, weil sie auf sämtlichen Realtime Blacklists (RBL) dieser Welt gelistet waren und sie nicht wussten wieso. Da das eines meiner Spezialgebiete war und dies ein enorm wichtiger Kunde, wurde ich statt der Einsatzbereitschaft alarmiert.

Nachdem die Adresse, Telefonnummer, Kennwort für den Werksschutz und der Ansprechpartner vor Ort, ein gewisser Armin Dmin, ausgetauscht waren, sprang ich unter die Dusche, warf mich in Schale – diesmal aber keinen Businesskasper-Dress, den gibt es nur bei geplanten Terminen, sondern gepflegte Jeans und Poloshirt – und machte mich mitsamt meinem Einsatzkoffer auf den Weg zum Kunden.

Kurz nach halb drei kam ich – immer noch total müde – beim Kunden an, teilte dem Werksschutz das Kennwort mit und ließ mir sagen, wo ich meinen Ansprechpartner finden konnte. Der Werksschutz teilte mir nach Aushändigung eines Besucherausweises mit, wo ich hinfahren musste und parken konnte und dass ich dann dort einfach warten sollte, Herr Dmin würde mich abholen. Am genannten Ziel angekommen verließ ich den Wagen und tat wie geheißen, worauf auch gleich Herr Dmin und der Geschäftsführer Gernot Rosserb-Oss mich einsammeln kamen.

Merke, wenn der Boss persönlich nachts um kurz vor drei vor Ort ist, dann brennt die Hütte! Nach einer sehr freundlichen Begrüßung und überschwänglichem Dank für meine prompte Reaktion – auch wenn diese Bestandteil eines sogenannten Service Level Agreements war – geleitete man mich hinein und setzte mich an einen vorbereiteten Platz, wo ich mein Notebook aufbauen konnte und  über dieses direkten Zugang ins Internet bekam sowie Zugriff auf alle Systeme über einen stationären Rechner hatte. Gleichzeitig versorgte man mich mit einer großen Kanne Kaffee und versprach mir für 4 Uhr, wenn die Kantine von der hiesigen Bäckerei beliefert wurde, auch ein üppiges Frühstücksmahl.

Nach ein wenig initialem Fachgesimpel mit Armin und dem Hinweis von Gernot, dass inzwischen die Produktion stillstand, begann ich mit meinen Untersuchungen. Zuerst überprüfte ich den Grund für das Blacklisting und erfuhr, dass sämtliche IP-Adressen der Firma aufgrund Verbreitung von Mailviren gesperrt waren. Diese Erkenntnis teilte ich sogleich den Anwesenden mit und ich begann mit der Untersuchung der Firewalllogs, um zu sehen, welche Rechner infiziert waren und versuchten die Welt zu verseuchen. Das Ergebnis war erschreckend, nahezu alle Rechner und Server zeigten sich als Infektionsquelle. Dann schaute ich mir den installieren Virenschutz an und stellte zum Erschrecken fest, dass diese Version seit 3 Jahren nicht mehr vom Hersteller unterstützt wurde und auf den wichtigen Terminalservern, auf dem die halbe Produktion mit Thin Clients arbeitete, überhaupt kein Virenschutz vorzufinden war.

Als ich schockiert diese Entdeckung zu Protokoll gab, räusperte sich Gernot. Dieser teilte mir mit, dass man sich vor einem Monat von dem dafür zuständigen Mitarbeiter einvernehmlich getrennt hatte. Wie allgemein bekannt ist, bedeutet diese Formulierung, dass man den Mitarbeiter vor die Wahl stellte, entweder wegen Inkompetenz gefeuert zu werden oder zumindest ein wenig sein Gesicht wahren zu können, indem er einen Aufhebungsvertrag unterschrieb.

Ich befragte Armin, welche Server und Rechner kritisch für den Betrieb waren, und begann dann mit diesen Informationen ein Konzept auszuarbeiten, wie wir mit der Entseuchung vorgehen müssten, um schnellstmöglich die Produktion wieder anfahren zu können. Als das Konzept stand, begann ich damit einen neuen Steuerserver für den Virenschutz in der aktuellsten Version aufzusetzen und dann sukzessive diese auf die bereinigten Rechner aufzuspielen, während Armin und seine Kollegen in alter Turnschuhadmin-Manier die befallenen Rechner einer Offlinereinigung unterzogen.

Welcher Rechner ist denn MOB-GRO1?

Nach dieser Frage schaute mich Gernot mit großen Augen an. „Das ist mein Notebook“, meinte er. „Warum?“

Tja, weil das die größte Virenschleuder von allen ist.

Ich kam nicht umhin, diese Worte mit einem leicht belustigten Unterton von mir zu geben, was unter anderem an meiner Übermüdung lag. Gernot hechtete los und kam wenig später mit seinem Notebook zurück, welches er mir hinhielt und um Desinfektion bat. Dann verschwand er wieder und tauchte wenig später mit einem Berg von belegten Brötchen und noch mehr Kaffee auf und der Blick auf die Uhr verriet mir, dass es schon weit nach vier war. Während der Geschäftsführer und ich uns genüsslich mit Brötchen vollstopfen und den Kaffee literweise in uns verschwinden ließen, säuberte sich auch das Notebook von seiner virulenten Last. Irgendwann schneite auch Armin rein und teilte mit, dass die Produktion gerade wieder angefahren sei. Das erleichterte Aufatmen von Gernot war vermutlich noch im letzten Winkel des Werks zu hören.

Gegen 10 Uhr schließlich waren die Arbeiten soweit gediegen, dass ich schließlich zurück in mein Bett aufbrechen konnte. Schnell wurde noch ein Einsatzprotokoll ausgedruckt und von mir und Gernot gegengezeichnet. Diese Protokolle dienen als Basis für die später folgende Rechnung, die in diesem Fall sehr hoch ausfallen würde. Auf dem Rückweg rief ich im Firmenwigwam an und teilte mit, dass der Einsatz abgeschlossen sei und ich mich auf dem Weg in mein Bett befand.

Zuhause angekommen schmiss ich einfach nur alle Klamotten in die Ecke und ließ mich in mein Bett fallen. Mein letzter Gedanke beim Einschlafen drehte sich um die Frage, warum eigentlich nachts alle Katzen grau sind.

Kommentare
  1. Missy sagt:

    Oh je… das muss aber echt ein Knebelvertrag sein, damit man freiwillig um solche Uhrzeiten aufsteht. Dieser Service kostet sicherlich einiges!
    Aber wenigstens gab es Kaffee und Brötchen und danach ein warmes Bett ;)

    Und nachts sind nicht alle Katzen grau, sondern ziemlich nervig, zumindestens wenn sie zu „meinem“ Rudel gehören und nachts in meinem Bett fangen spielen…. -.-

  2. breakpoint sagt:

    Das war aber kein schönes Abschiedsgeschenk des ehemaligen Mitarbeiters.

    Darf man fragen, welche Tools du benutzt? Oder unterliegt das der Geheimhaltung?

  3. @Missy

    Wenn du mit Knebelvertrag meinen Arbeitsvertrag meinst: Nö. Der ist absolut fair. Wenn du den Servicevertrag meinst: Solche Reaktionszeiten kosten RICHTIG Geld, sind es aber im Ernstfall auch wert, wie man ja auch aus der Geschichte lesen kann.

    @breakpoint

    Ja, das war eine echte Leuchte. Ich schätze so ein Arbeitsamt MCE.

    Der Virenschutz war der vom Kunden lizensierte, für den ich aus persönlicher Abneigung keinerlei Werbung machen möchte. Zum Bereinigen der Server habe ich eine Vielzahl von USB-Sticks mit Knoppicilin – jetzt desinfec’t – rausgegeben. Alleine wegen dieser schönen Live-DVD lohnt sich – meiner Meinung nach – immer noch das c’t Abo, auch wenn man es nicht mehr absetzen kann.

  4. Wolfy sagt:

    @Missy:

    Selbst schuld, wenn man gleich ein ganzes Rudel hat und das dann nicht genügend einschüchtert *hrhr*
    ;)

    @Artikel:

    Brötchen? Kein FLEISCH? Das wäre bei weitem die bessere sofort-Entschädigung gewesen, oder?^^ Aber gut – so musstest du wenigstens nicht nach Hause rollen oder so. :P

  5. Auch eine Art wie man seine Nächte rum kriegen kann. War dir doch sicher lieber als die Traumhäschen. ;)

  6. Der IFA sagt:

    Arch Enemy als Weckton. Me Gusta. Nachdem die Dame, die morgens ja mit geweckt wird, ihr Veto gegen Rompeprop eingelegt hat, bin ich gerade umgeschwenkt auf Debauchery als Weckton.

    Als Klingelton habe ich aber eine Levelmelodie von Banjoo Kazooie. Kam irgendwann nicht so gut, als hohe Gäste bei mir an der Theke standen und sich mein Handy plötzlich mit Critical Mass meldete. :D

  7. @Wolfy

    Auf den Brötchen waren Fleischprodukte. Insofern war es akzeptabel. Und wie du schon festgestellt hast, kann man danach noch gut arbeiten und läuft nicht Gefahr, sich zu überfuttern, was mir bei nur-Fleisch doch – merkwürdigerweise – immer wieder passiert.

    @gotsassaufeinemast

    Traumhäschen finde ich nach echten Hasen die deutlich bessere Alternative zu sich mit IT beschäftigen. ;)

    @Der IFA

    Debauchery hat auch was, hätte sie derletzt beinahe live gesehen, jedoch kam mal wieder dienstlich was dazwischen, was mich ans falsche Ende von Deutschland beförderte.

    Derzeit weckt mich Metallica mit „Fade to Black“ und als Standardklingelton ist „Silbersarg“ von Eisblut eingestellt. Vor allem, wenn ich es länger klingeln lasse, gibt es immer wieder herrlich irritierte Blicke bei den Anwesenden. :D

  8. Der IFA sagt:

    Debauchery habe ich live gesehen. Und das vor nur etwa 300 Leuten. Die gaben mal ein Konzert für eine Kiste Bier im Jugendzentrum in der Stadt, in der ich damals wohnte. ‚S war sehr geil.

    Silbersarg hat schon Stil. Wobei ich krankes Herz bevorzugen würde. Das ist IMHO der beste Titel auf der sowieso schon exzellenten Platte.
    Wenn wir gerade bei Eisregen-Projekten sind: Wie findest du Marienbad?

  9. @Der IFA

    Ja, „Krankes Herz“ ist eindeutig das beste Lied auf der Scheibe, aber als Klingelton finde ich Silbersarg einfach besser und subtiler.

    Marienbad habe ich bis jetzt noch nicht gehört.

  10. Wolfy sagt:

    @Maskierter:

    Harr… wir müssen unbedingt mal auf die Kosten eines Dritten grillen oder so. Und dann ein Rollwettbewerb! :D

    Und ich finde Männer die FLEISCH! ohne Ende essen können sind ja mal so was von sexy *hrhr*
    Ährm… ich geh dann mal Hormone zügeln. o.O

    (Verdammt… jetzt hab ich Hunger auf Steak :O )

  11. breakpoint sagt:

    Wir haben noch Reste vom gestrigen Grillen.
    Wohin darf ich die beamen?

  12. Wolfy sagt:

    Nach Wolfenstadt bitte. :P

  13. breakpoint sagt:

    @Wolfy
    Done.
    Und wenn du mal Kuchen, Pralinen, Nachtisch, .. übrig hast, das wäre was für eine Naschkatze wie mich.

  14. Wolfy sagt:

    @Breakpoint:

    Alles sehr lecker. Danke! *schmatz*
    *die Reste ihrer gestrigen Torte rüber beamt*
    Lass es dir munden. ^^

  15. breakpoint sagt:

    @Wolfy
    Danke! Das war eine willkommene Abwechslung zum Mittagessen und hat mir geschmeckt.
    Nach den drei Steaks gestern sind meine diesbezüglichen Gelüste erst einmal für eine Weile gestillt.
    Und Bratwürste darf ich ja aus mir völlig unerfindlichen Gründen nicht mehr essen.

  16. Wolfy sagt:

    @Breakpoint:

    Ach du auch nicht?
    Gut – ich weiß warum ich nicht darf. Und da waren meine beste Freundin und ich auch furchtbar gemein zu den anwesenden Männern. ;D

  17. Nobelix sagt:

    Tja, es gibt halt Kunden bei denen man springt, wenn sie pfeifen. Kenn ich…nur zu gut. Sowas kann auch schon mal einen zweiwöchigen Aufenthalt am Bodensee mit sich bringen.
    Oder auch wie ein Vertreter ebendieses Kunden mir freundlich grinsend ins Gesicht schleuderte: „Ich brauch nen Ansprechpartner, den ich auch Samstags nachts um 2 anrufen kann“ :-)

    Immerhin, ausreichend Kaffee und Brötchen hat schon was ;-) In solchen Fällen würde ich auch des Nachts aufstehen… (natürlich nur, wenn der Kunde entsprechend zahlt)

  18. @Nobelix

    Viel wichtiger ist, welche Konditionen für einen selbst aus solchen Aktionen rausspringen. Der Nachtzuschlag hat sich jedenfalls sehr deutlich auf meinem Konto bemerkbar gemacht. ;)

  19. Andrea sagt:

    „Nachdem die Adresse, Telefonnummer, Kennwort für den Werksschutz und der Ansprechpartner vor Ort, ein gewisser Armin Dmin, ausgetauscht waren, sprang ich unter die Dusche, warf mich in Schale – diesmal aber keinen Businesskasper-Dress, den gibt es nur bei geplanten Terminen, sondern gepflegte Jeans und Poloshirt – und machte mich mitsamt meinem Einsatzkoffer auf den Weg zum Kunden.“

    Kurz nach halb Drei kam ich -immer noch total müde – beim Kunden an, teilte dem Werksschutz das Kennwort mit und ließ mir sagen, wo ich meinen Ansprechpartner finden konnte. Der Werksschutz teilte mir nach Aushändigung eines Besucherausweises mit, wo ich hinfahren musste und parken konnte und dass ich dann dort einfach warten sollte, Herr Dmin würde mich abholen. Am genannten Ziel angekommen verließ ich den Wagen und tat wie geheißen, worauf auch gleich Herr Dmin und der Geschäftsführer Gernot Rosserb-Oss mich einsammeln kamen.
    “ *loooool* – Spass beiseite. Armer Maskierter. – Na immerhin bekommst du was dafür bezahlt, dass du mitten in der Nacht arbeitest.

    @Wölfchen

    Lass mir von der Torte was übrig, bitte. *meinen treuherzigen hundeblick aufsetz*

    VhG

    Andrea

  20. Missy sagt:

    @Wolfy : 4 an der Zahl und nicht zu bändigen… aber man gewöhnt sich an alles! Selbst Pfoten im Gesicht und einer Nase im Ohr..

    @Maskierter: Mitnichten den Arbeitsvertrag! Natürlich den Servicevertrag… Bei manchen Firmen hängt eine Menge dran, so das solche Veträge sicherlich Sinn machen. Das will ich weder anzweifeln noch schlecht reden! Allerdings will ich nicht wissen, was so etwas kostet ;)

  21. Wolfy sagt:

    @Andrea

    Da musst du mit breakpoint reden. Die hat den Kuchen jetzt ;)

  22. Wolfy sagt:

    @Missy:

    Fotos? :D

  23. @Andrea

    Finanziell hat sich die Schlafstörung definitiv gelohnt. Und solche Aktionen sind auch immer eine gute Basis, wenn ich wieder mit dem Häuptling in den Boxring steige und über die höhe meines Schmerzensgeld verhandel.

    @Missy

    Sagen wir es so: Von irgendwas müssen ja die Spesenabrechnungen des Außerirdischen bezahlt werden. ;)

  24. mm. sagt:

    Wie häufig kommen solche superdringenden Rettungsaktionen mitten in der Nacht eigentlich vor? Und hast Du dann 100%-Anrecht auf anschließenden Schlaf oder musst Du dann auch mal nach ner Nachtrettung gleich zum Firmenwigwam?

  25. @mm.

    So ein bis zweimal im Jahr. Wobei es meistens Notrufe sind, die sich Mittags-Nachmittags ereignen und dann durch die Nacht hindurch ziehen. Dass ich nachts aus dem Bett geholt werde, passiert so etwa alle zwei Jahre mal. Klassische Bereitschaft habe ich keine, aber man weiß eben, wann man besser mich rausschickt und ich weiß, dass ich nicht ohne Grund geweckt werde.

    Ein 100%iges Schlafanrecht hätte ich schon den Gesetzbüchern nach. Da aber bei meinem Brötchensponsor in solchen Dingen die Vernunft herrscht, bestimme ich, wann ich was und wie mache. Und mein Häuptling wird sich hüten, da auch nur ein schlechtes Wort in den Mund zu nehmen. Denn er fürchtet meine Antworten schlimmer als der Teufel das Weihwasser.

  26. Ex-Admin sagt:

    +++Eilmeldung+++Eilmeldung+++Eilmeldung+++

    Die IT-Welt jubelt! Endlich weiß die Welt, wer der wirkliche dunkle Ritter ist. Gnadenlos radiert er nächtens mit scharfem Verstand und umfangreichen Kenntnissen Viren aus, die seine unbedarften Kunden zur Verzweiflung bringen. Nur gestärkt durch Kaffee und Brötchen! Hier beweist er wieder einmal sein unglaubliches Durchhaltevermögen. In der Regel benötigt er zur Erbringung der vollen Leistung Fleisch und Wein. Wieder einmal rettet der Maskierte die IT in einer Firma mit einem Geschäftsführer, der sich als oberste Virenschleuder entpuppt. Kritisch war an diesem Einsatz letztlich nur, dass er erst endete, als schon der Tag begonnen hatte. Hier stellt sich die Frage, wie er sein Hauptquartier (auch bekannt als das Bett) erreicht hat.

    +++Eilmeldung+++Eilmeldung+++Eilmeldung+++

  27. Andrea sagt:

    @Maskierter

    Dann ist ja gut. Gute N8, bis bald. Auf, dass diese Nacht ruhig und friedlich bleibe.

    @Wolfy

    Ist gut, mach‘ ich.

    @Breakpoint

    *meinen treuherzigen hundeblick aufsetz* Darf ich bitte ein Stückchen vom Kuchen haben ? Bitte.

    Ich geb‘ dir dafür einige Kekse (nur virtuell).

    VhG

    Andrea

  28. breakpoint sagt:

    Nachdem die zentrale Frage, warum Katzen nachts grau sind, immer noch nicht beantwortet ist:
    Das sind sie gar nicht, sie erscheinen dem menschlichen Auge nur so, weil die Zapfen (lichtempfindliche Zellen in der Netzhaut), die für die Farberkennung zuständig sind, eine gewisse Lichtintensität benötigen, die Nachts zu gering ist.

    @Andrea
    Tut mit wirklich leid. Den meisten Kuchen hatte ich gestern schon als Mittagessen verdrückt, einen Rest noch abends. War wirklich lecker.

  29. @Ex-Admin

    Danke für den Lacher am Morgen!

    @Andrea

    War sie.

    @breakpoint

    Und wenn dann noch die Stäbchen nicht so richtig wollen, ist die Nachtblindheit komplett.

  30. Missy sagt:

    @Wolfy… ehm, ja klar… ehm… wo? Muss doch auf deinem Blog mal schauen gehen ob ich eine Emailaddy finde ;)

    @Maskierter: jaaaaaaaaaa jaaa, die Spesenabrechnungen, eh alle gefakt! ;)

  31. @Missy

    Was ist daran falsch, wenn der Besuch im Freudenhaus als „Socialising Event“ deklariert wird? :D

  32. Missy sagt:

    @Maskierter: Ach, nut tu doch mal nicht so, das ist doch noch kein Fake, wirklich einen Orden bekommt nur, wer es geschafft hat, den *setze eine teure Automarke der Wahl ein* über die Spesen zu finanzieren!
    Ein bisschen Spass muss sein!

    @Wolfy: i am proudly present: http://wunschleben.blogspot.com/p/rudel.html

  33. Missy sagt:

    uh shit, wo muss ich die 250 Euro hin überweisen? Nimmst Du auch schweizer franken? ;)

  34. @Missy

    Die Preise pro Link sind individuelle Verhandlungssache. In deinem Fall macht das dann 500 SFR auf mein noch bestehendes Nummernkonto. ;)

    Und warum soll ich mir den Firmenwagen über die Spesenabrechnung finanzieren? Den kriege ich doch so gestellt. Und wenn ich einen R8 fahren will, warte ich einfach nur, bis ich eingeparkt werde. Dazu demnächst mehr. ;)

  35. Wolfy sagt:

    @Missy:

    Finn würde ich dir glatt wegkrallen. pass gut auf ihn auf *_*
    Und nettes Rudel xP

    Nebenbei: Meine Mail-Adresse steht mitten im Text vom Impressum. Nur mit jede Menge zeug dazwischen, damit eventuelle Bots nicht so leicht darauf zugreifen können. ;)

  36. Missy sagt:

    Rofl… individuelle Verhandlungssache? tz tz… haben wir verhandelt? ;) Nummernkonto? Erst Spesen frisieren und dann noch Steuern hinterziehen??? Gibt es ja gar nicht… guuuuuut werden mittlerweile so viele Datencd’s verschoben ;)

    @Wolfy: Kannst ihn gerne haben! Wenn Du auf Pfoten im Nacken und nasse Nasen im Ohr stehst? Dabei sabbern und laut schnurren! Der kleine Kater ist stolzer Besitzer eines V8 antriebs, eingesetzt im Brustkorb!

  37. @Missy

    Die Verhandlung ist ganz einfach: Ich setze den Preis fest. ;) Und ich frisiere meine Spesen nicht, ich muss die nur so formulieren, dass der freundliche Beamte beim Finanzamt deren Zweck versteht. Und wer sagt denn, dass ich meine Einnahmen im Ausland nicht ordnungsgemäß versteuere? Niemand. Also. :)

  38. Wolfy sagt:

    Besser als mein Momentaner Lebenstatus: allein mit zwei Orchideen xD

  39. Missy sagt:

    @Wolfy: Ich schick ihn dir per Luftpost! Fang schon mal an spanisch zu lernen… er kann nur auf spanisch miauen…

    @maskierter: Beweise? ;o) Na dann mal raus mit der Schweizer Nummernkonto! Kriegst auch noch ein Trinkgeld… Wo wir dann wieder beim verhandeln wären!
    Definition Verhandlung: Als Verhandlung wird die Besprechung oder Erörterung eines Sachverhalts verstanden, die der Herbeiführung eines Interessensausgleichs zwischen mindestens zwei Verhandlungspartnern dient und wobei sich die Parteien durch Interaktion untereinander einen Vorteil gegenüber der aktuellen Situation versprechen. (schnell geklaut bei Wiki ;-p )
    Irgendwie habe ich da was verpasst… und ich diskutiere doch so gerne… verstehst du überhaupt schweizerdeutsch?

  40. @Missy

    Natürlich verstehe ich Schwytzerdütsch, so oft wie ich in der Schweiz oder mit Schweizern zu tun habe. Et je peux parler en française quand nécessaire. Nur bei rätoromanisch steig ich komplett aus. Italienisch verstehe ich zumindest rudimentär. Aber zum Glück sprechen die Meisten deiner Landsleute ja etwas dem Hochdeutschen verwandtes oder gleich Englisch.

  41. Missy sagt:

    Rätoromanisch, da steigen selbst „normale“ Schweizer aus ;)
    So etwas wie hochdeutsch, hihi… das solltest Du hier aber nicht äussern, gibt sonst haue! Die meisten Schweizer, zu denen ich offiziell übrigens nicht gehöre, ich bin deutsche Staatsbürgerin, vor 3 Jahren ausgewandert, sind der Meinung Schweizerdeutsch sei eine eigene Sprache! Nun ja, Einbildung ist auch eine Bildung…
    Und ich liebe die Schweiz, es ist sehr schön hier und hat nicht jedes Volk seine Eigenarten? Wie uns Deutschen immer die Tennissocken und das belagern von Urlaubsliegen nachgesagt wird? ;)

  42. Engywuck sagt:

    „Zerknautscht rappelte ich in meinem Bett hoch und blickte auf den Wecker. 2 Uhr 28 verriet mir dieser. […]
    Nachdem die Adresse, Telefonnummer, Kennwort für den Werksschutz und der Ansprechpartner vor Ort, ein gewisser Armin Dmin, ausgetauscht waren, sprang ich unter die Dusche, warf mich in Schale[…]
    Kurz nach halb Drei kam ich -immer noch total müde – beim Kunden an“

    Respekt. Wie weit war der Überschallknall zu hören? Binnen 10 Minuten geduscht, angezogen, telefoniert *und* hingefahren… Und das ohne Kaffee…

  43. @Missy

    Ach, ein Steuerflüchtling. :D Und ja, ich weiß, wie ich mich in der Schweiz zu verhalten habe, schließlich bin ich – wie erwähnt – regelmäßig in dem Kulturkreis unterwegs.

    @Engywuck

    Danke für den Hinweis! War ein Tippfehler, sollte eigentlich 1:28 sein. Ist korrigiert. Aber so mit Überschall zu reisen, das wäre auch nicht übel. ;)

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