Archiv für die Kategorie ‘IT’

Ach Avira…

Veröffentlicht: Dienstag, 08.10.2013 in IT

…heute schon gehackt worden?

8. Oktober 2013, 16:42 Uhr

8. Oktober 2013, 16:42 Uhr

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Maskenbuch Widget für Nicht-Facebook-Benutzer

Veröffentlicht: Donnerstag, 13.12.2012 in Dies, das und jenes, IT

Wie Leser Mkuh mir freundlicherweise mitteilte, ist das Maskenbuch-Widget von Nicht-Facebook-Benutzern derzeit nicht lesbar, sofern man den Text nicht markiert. Leider lässt sich das von meiner Seite auch nicht ändern. Registrierte Nutzer haben indes keine Probleme.

Da ihr jedoch ohne Anmeldung die Maskenseite auf Facebook lesen könnt, darüber hinaus nur dort die Kommentare der anderen Leser finden könnt, empfehle ich diesen Weg, wenn ihr einen neuen Eintrag von mir im Widget seht.

Sollte mir WordPress die Möglichkeit geben, das Verhalten anzupassen, werde ich das natürlich tun.

Wer kennt das nicht?

Veröffentlicht: Donnerstag, 11.10.2012 in Dies, das und jenes, IT

Ich habe gerade den Artikel „Ausnutzberufe: Kannst Du mal schnell?“ gelesen und mich darin wunderbar wiedergefunden.

Speziell wir IT’ler sind ja gerne für jedes Computerwehwechen im Freundes- und insbesondere im erweiterten Bekanntenkreis Lieblingsopfer Nr. 1 nach Feierabend. Und während ich früher, im Laufe des Studiums und auch direkt danach, noch meine Freizeit voller Feuereifer dafür hergab, bin ich inzwischen dazu übergegangen meinen Beruf entweder mit „Depp vom Dienst für alles, was sonst keiner anfassen mag, in so einer neumodischen Klitsche“ zu beschreiben. Wenn dann nach Details gefragt wird, kommt höchstens noch, dass ich große Firmen in den Bereichen berate, die niemand sonst anpacken mag. Meistens reicht das.

Sollte dann doch mal einer auf den Trichter kommen und äußern „Du machst doch aber was mit IT! Du, mein Drucker …“, dann heißt es nur: „Mein Tagessatz liegt bei mindestens 2000 Euro. Heißt 250 Euro die angebrochene Stunde. Weil du es aber bist, gibts den Freundschaftspreis für die Hälfte.“ Merkwürdigerweise hat ab da keiner mehr das Angebot angenommen. Dabei hätte ich nichtmal die Anfahrt berechnet.

Natürlich gibt es Ausnahmen, die sogar im Blog dokumentiert sind. Aber dann bekomme ich immer was zurück, und wenn es nur meine befriedigte Neugier und ein lustiges Telefonat mit anschließendem Blogstoff ist.

Und jetzt meine Frage in die Runde: Wer kennt das nicht? Wo werdet ihr um Rat gefragt und wird es euch irgendwann zuviel und habt ihr Strategien dagegen entwickelt?

Die Lachnummer „digitaler Radiergummi“ ist gestartet

Veröffentlicht: Montag, 24.01.2011 in IT

Viel gibt es nicht mehr zu ergänzen, außer dass der digitale Radiergummi jetzt für 24 EUR im Jahr zu haben ist. Mehr weiß (wie immer) Heise.

Stuxnet, ein israelisch-amerikanische Gemeinschaftsprojekt?

Veröffentlicht: Sonntag, 16.01.2011 in IT

Wie Heise aktuell berichtet, verdichten sich die Anzeichen, dass wohl Israel und die USA gemeinsam den Stuxnet-Virus geschaffen haben.

Digitaler Radiergummi der Internetausdrucker

Veröffentlicht: Mittwoch, 12.01.2011 in Gedanken, IT

Wie Heise aktuell berichtet, hat sich ein Saarbrücker Professor die Mühe gemacht, eine Software zu entwickeln, die das digitale Vergessen unterstützen soll.

Diese Idee hatte Verbraucherfeindschutzministerin Ilse Aigner und Innenüberwachungsminister Thomas de Maizière schon seit längerem gehegt. Nun gibt es also auch die passende Software dafür. Kritikpunkte daran gibt es alleine technischer Art genug, doch der Killer ist, dass es später mal Geld kosten soll.

Wer also wirklich ernsthaft drüber nachdenkt, ob ein Bild ihm später zur Schande gereicht, und daher nicht ewig öffentlich kursieren sollte, sollte vielleicht eher drüber nachdenken, ob er dieses Bild wirklich veröffentlichen muss.

Doch dies beweist wieder: Das Gegenteil von gut ist gut gemeint. Unsere Politiker sind gar nicht so böse, sie haben nur echt keine Ahnung. Wie wäre es stattdessen, die Medienkompetenz zu fördern? Aber das kostet vermutlich zuviel Zeit und noch mehr Geld.

Ein paar Gedanken zu Virenscannern

Veröffentlicht: Donnerstag, 16.12.2010 in Erlebnisse, Gedanken, IT

In einem vorherigen Kommentar zum Artikel „Wenn der Virenscanner spinnt“ fragte mich Marius, welchen Virenscanner ich denn einsetze.

Privat hielt mir jahrelang AVG die Treue, bis diese inzwischen auch zu einer derartigen Bloatware wurden, dass ich vor einiger Zeit den Wechsel zu den Microsoft Security Essentials vollzog. Bis auf den bekannten Focus-Stealer-Bug bin ich seither hochzufrieden. Wenn MSE 2 diesen Bug hoffentlich behebt, bin ich wunschlos glücklich. Eine schöne, kleine AV-Lösung, die sich vornehmen im Hintergrund hält, durch bezeichnend geringe CPU-Nutzung hervorsticht und auch nicht besser oder schlechter als die Konkurrenz scannt. Und bei mir stellt sowieso ein Virenscanner nur noch die letzte Verteidigungslinie dar. Zusätzlich scanne ich den Rechner regelmäßig mit Hilfe der guten desinfec’t-Live-CD des Heise Verlags. All dies kann natürlich nicht einen entsprechend vorsichtigen und sicherheitsbewussten Umgang mit dem Rechner und speziell dem Internetzugriff ersetzen, doch gibt es eine gewisse Sicherheit.

Auf meinem Firmennotebook läuft hingegen derzeit der OfficeScan Client von Trend Micro. Mein Notebook ist nicht zuletzt wegen mangelndem Kontakt mit einem entsprechenden Entfernungsgerät etwas angestaubt, sondern hat auch sein bestes Jahr schon lange überschritten. Dennoch ist es den meisten meiner Aufgaben gewachsen. Wenn ich jedoch mit aktiviertem Antivirus das gute Stück aus dem Schlaf wecke, beschäftigt sich nach dem Anmelden der Scanner erstmal gute ein bis zwei Minuten das System, bevor er mich arbeiten lässt. Wenn ich jedoch ganz böse bin und den Client vorher deaktiviere, dann ist das System sofort ansprechbar. Im späteren Betrieb jedoch sind die Unterschiede kaum merkbar.

Man könnte jetzt natürlich den Schluss ziehen, dass wohl klar die MSE hier die Nase vorn hätten, doch weit gefehlt. Fehlt es ihnen doch an vielen, wichtigen Dingen, die im geschäftlichen Umfeld essentiell sind. So kann ich durch den OfficeScan zentral die Konfiguration verwalten und durchsetzen, ohne dass die normalen Benutzer, die keine Adminrechte auf ihren Firmennotebooks haben, diese umgehen können. Ärgerlich, aber will man wirklich einen Vertriebler draußen beim potentiellen Neukunden wissen, der durch vermehrten Wurmbefall von sich reden macht und man weiß, der Vertriebler könnte just in diesem Moment den Antivirensoftware ausgeschaltet haben, weil sich sonst die lustige Powerpoint des Kunden nicht öffnen lässt? Oder gar, dass dieser dort ohne in den OfficeScan integrierte Firewall dasteht, die außerhalb der Firma sofort alle Schotten dicht macht, sodass der Wurm gegen die virtuelle Wand rennt, während der Vertriebler gemütlich im WLAN des Kunden unterwegs ist? Ich hätte da schlaflose Nächte, wenn ich mir so manchen Vertriebskollegen anschaue.

So wie also offensichtlich unterschiedliche Anforderungen an einen Virenscanner bestehen, genauso unterschiedlich mag die richtige Lösung dafür lauten. Während also für meine privaten Zwecke die MSE mehr als ausreichend sind, so bin ich froh, dass ich den OfficeScan auf meinem Firmennotebook habe. Denn wenn ich mir privat trotzdem einen Virus einfangen sollte, dann setze ich meinen Rechner eben neu auf und hoffe, dass ich schnell genug meine Kreditkartendaten gesperrt und sämtliche relevanten Passwörter geändert habe.

Wenn ich aber meinen Firmenrechner zur Wurmschleuder umfunktioniere, bin ich froh, wenn ich meinem Häuptling das Log unter die Nase halten kann, dass der OfficeScan hier wohl nicht so fleissig war, wie er sein sollte. Und das erspart mir dann auch, dass dieser mich eigenhändig kopfüber über die Eingangstür nagelt – und zwar an einer sehr schmerzhaften Stelle!

Der beste Virenscanner ist also der, der dem eigenen Einsatzzweck am ehesten entspricht. Wenn man dann noch den Rechner entsprechend sicherheitsbewusst benutzt, hat man schon viel getan, um das Risiko für sich zu minimieren. Absolute Sicherheit bleibt dennoch eine Illusion. Und daher ist der Hersteller des Scanners auch letztlich egal.