Warum noch ein IT-Blog?

Die Anfänge

Warum ich das hier alles mache, ist nicht mal eben in einem Satz erklärt. Also mache ich das einfach in ganz vielen.

Angefangen hat die Leidenschaft meine Gedanken in Worte zu fassen als ich noch zur Schule ging. Zeitgleich mit meinem Interesse für Computer und das neue Medium Internet bot sich hier die ideale Gelegenheit, meine Werke auch anderen zu präsentieren. Zuerst waren dies Kurzgeschichten und ähnliche Kunstwerke.

Noch bevor es die große „Blog“-Welle gab, bloggte ich schon in einem Projekt von einem Bekannten mit anderen zusammen. Nur gab es damals noch nicht den Terminus „bloggen“. Was uns natürlich nicht davon abhielt.

Heute

Nach einem ziemlich interessanten Lebenslauf, der mich an vielen Stationen unterschiedliche Luft schnuppern ließ, habe ich im IT-Bereich meine berufliche Offenbarung gefunden. Mein Fokus liegt dabei im Bereich der IT-Sicherheit. In den Jahren meiner Beschäftigung sind mir in den Unternehmen, in denen ich mein Unwesen trieb, sehr viele lustige, skurrile oder sonst einfach nur bemerkenswerte Erlebnisse untergekommen. Da das Leben bekanntlich die besten Geschichten schreibt, fehlte es also nur noch an einem Chronisten – und hier bin ich. In satirischem Ton schwinge ich meine Feder und verarbeite diese Momente meines Lebens zu unterhaltsamen Berichten.

Das Blog und seine Charaktere

Dreh- und Angelpunkt allen Geschehens in diesem Blog ist mein alter Ego Der Maskierte. Man wäre überrascht wie treffend dieses Pseudonym zu mir auch in der Realität passt, jedoch kann ich dies aus naheliegenden Gründen nicht näher erörtern. Um eine stringente Handlung zu ermöglichen und die Wiedererkennbarkeit zu erhöhen, handeln all die Geschichten in und um das fiktive Unternehmen Brötchensponsor GmbH, dessen Inhaber und Geschäftsführer gleichzeitig mein Freund Der Häuptling ist. Die Brötchensponsor GmbH ist Hersteller des Produkts Brötchenbringer, Distributor und Systemhaus in einem, um die vielen Stationen in meinem IT-Leben besser zu reflektieren. Dabei habe ich eine Position, die im mittleren Management angesiedelt ist, inne und bin gleichzeitig für die Ausbildung der Lehrlinge im technischen Bereich verantwortlich.

Wiederkehrende Personen dabei sind:

  • Häuptling, Der: Freund, Mentor und Chef. Teilt meine Leidenschaft für Rindfleisch, Rotwein und Musik. Wenn seine Frau, die Schamanin, ihm Freigang gewährt, stellen wir zusammen ziemlich viel Blödsinn an.
  • Schamanin, Die: Die Frau des Häuptlings, Medizynische und Bezwingerin unserer Leberschäden. Wenn Sie uns nicht gerade eine Standpauke über unseren geringfügigen Konsum von vergorenen Trauben und rotem Fleisch hält, schafft sie es dabei noch die drei Kinder aus erstem Fehler zu bespaßen.
  • Feger, Sabine: Eine sehr attraktive Sekretärin und Mädchen für alles, mit der ich stets am Flirten bin und die mich mit einem Lächeln und Schokolade davor bewahrt, an Ort und Stelle dem Wahnsinn anheim zu fallen.
  • Leißig, Frederik: Der Musterazubi. Frech, vorwitzig, aber immer hilfsbereit und ein Mann, mit dem man Kriege gewinnen kann.
  • Erpeil, Viktor: Ein weiterer Azubi. Leider das Gegenteil von Frederik. Ein sehr sympathsicher Mensch, auf den leider nur kein Verlass ist.
  • Eisen, Tobias: Mein Kollege und Stellvertreter, den ich sehr schätze.
  • Prost, Alessandro (Prosti): Ob Chianti oder Bier, mit dem Kollegen wird es immer feucht-fröhlich.
  • Außerirdischer, Der: Ein Vertriebi-Kollege aus einem ganz anderen Universum. Mythen zufolge verkaufte er einem lybischen Ex-Diktator Skilifte, nachdem er sämtliche Eskimos mit Schneekanonen eingedeckt hatte. Hat sich nun dazu herab gelassen, nur noch „Computerkrempel“ zu verkaufen und zieht gerne mit dem Maskierten um die Häuser und tarnt dies öfters als Kundentermin. Seine Reisekostenabrechnung ist dabei stets astronomisch.

Wer meine Werke jetzt noch für Eins-zu-Eins-Berichte aus meinem Leben hält, den muss ich leider enttäuschen. Zwar sind meine Schilderungen von realen Geschehnissen inspiriert, aber ich nehme mir natürlich alle künstlerischen Freiheiten heraus, um das Ganze lesenswert zu machen und sicherzugehen, dass real existierende Personen nicht identifizierbar sind. So ist alleine die oben stehende wiederkehrende Personenliste ein Kompilat aus mindestens drei Dutzend Menschen, die mir im Laufe der Erlebnisse begegnet sind.

Das Buch

„Ja, wie, ein Buch?“, höre ich jetzt verwirrte Stimmen sagen. Richtig, denn es gibt kein Buch und ich denke auch nicht, dass es je eines geben wird. „Warum?“, höre ich jetzt die nächste Frage. Die Erläuterung hierzu ist nicht ganz so einfach:

  • Das Medium „Blog“ gibt mir das direkte Feedback durch die Leser und ich kann mit diesen in Interaktion treten, was mir persönlich die Motivation gibt, neben meinem wirklich sehr fordernden Berufsalltag, noch die Zeit zu finden, hier zu schreiben.
  • Ich mag die Art des Bloggens an und für sich. Ein Buch sollte meiner Meinung nach einen durchgängigen Handlungsfaden haben und nicht nur eine Ansammlung von Kurzgeschichten sein.
  • „Klappern gehört zum Geschäft“, sagt eine alte Weisheit. Insofern ist es verständlich, dass ein Verlag berechtigtes Interesse hat, dass der Autor Lesungen gibt und ähnliche verkaufsfördernde Maßnahmen betreibt. Da dies aber meinem Wunsch, nicht ins Rampenlicht zu treten, entgegen steht, bin ich dazu nicht bereit. Sollte dennoch ein Verlag meinen, dass meine Schreibe das Zeug zum Bestseller hat und die Verkaufscharts ohne aktives Marketing meinerseits stürmt, dann kann man gerne mit mir in Kontakt treten. Weil sich die Anfragen jedoch häufen: Ich habe kein Interesse an den geistigen Nachfolgern der „Druckkostenzuschussverläge“. Sparen Sie sich Ihre Anfrage, sie wird kommentarlos gelöscht.
  • Books on Demand sind für mich keine echten Bücher. Sorry.
Kommentare
  1. Interessante Infos über das : Wer-wieso-weshalb-wo-wann-warum.

    Sag‘ einer noch, dass Blogs nicht bilden. ;)

    Ein schönes Wochenende wünscht dir lieber Maskierter herzlichst

    Andrea

  2. P.S. Ver-peil (verpeil) ist klar. – Doch das mit T-Eisen (teisen ? ) versteh‘ ich nicht.

  3. @rosenyland1984

    Macht nichts. ;)

  4. DenSch sagt:

    Teisen…. Tyson … Son Wandschrankgroßer Typ :D

  5. @DenSch

    Äh ? Also das Wortspiel hab‘ ich jetzt zwar immer noch nicht ganz verstanden, egal.

    Ich bin halt eine Frau – ich brauch ein bisschen, um das zu kapieren. ;) (*über mich selbst lustig mach*)

    VhG

    Andrea

  6. @DenSch

    Tobi beißt keine Ohren ab, obwohl ich es bei ihm nicht für ganz unmöglich halten würde. :D

  7. DenSch sagt:

    Kann natürlich auch sein, das er deinen Mist ausbaden muss und das „Eisen“ ausm Feuer holt :P

  8. @DenSch

    Eher umgekehrt. Ich mache keine Fehler. *huströchel*

  9. DenSch sagt:

    hast du etwa mein Gesetz abgekupfert?

    §1: DenSch hat immer Recht
    §2: Sollte das mal nicht der Fall sein, tritt automatisch §1 in Kraft.

    :D

  10. @DenSch

    Eher: Gott ist unfehlbar. Gestatten, mein Name ist Gott.

  11. DenSch sagt:

    Papa? Du bist der maskierte? Ich habs immer gewusst….

  12. Andrea sagt:

    Soweit ich weiß hat der Maskierte doch gar keine Kinder, oder ? ;)

    VhG

    Andrea

  13. @Andrea

    Ich konnte entsprechende Behauptungen bisher immer glaubhaft abstreiten, ja. Aber das heißt nicht, dass doch nicht irgendwo ein Minime rumrennt. Nur hat die entsprechende Kindesmutter dann bis dato noch keine Ansprüche angemeldet.

  14. schang sagt:

    so, fast alle deine Beiträge in fast einem Rutsch durchgelesen (über GNIT aufmerksam geworden), schreibstil gefällt, etwas ausgefallen, aber liest sich supi, die eine oder andere Formulierung merk‘ ich mir zur auflockerung des eigenen büroalltags:-)

  15. @schang

    Das freut mich doch zu hören, da macht das Schreiben gleich doppelt Spaß. :)

  16. Andrea sagt:

    Wobei: Was nicht ist, kann ja noch werden, gell. ;) ;) ;) ;)

    Oder kann es dir so ergehen, wie anno 17irgendwas Friedrich II. „dem großen“, dessen „300.“ Geburtstag derzeit in aller Munde ist (Anfang 1712 in Berlin, so ich mich nicht irre ) – und der keine direkten Nachfahren gehabt hat ? ;)

    VhG

    Andrea

  17. @Andrea

    Beim deutschen Familien- und Unterhaltsrecht sind eigene Kinder für mich keine Option. Leider.

  18. bertil sagt:

    Es freut mich, dass du kein Buch schreibst! Du scheinst in jeder Hinsicht ein Purist zu sein ;)

  19. @bertil

    Nicht in allen Belangen, aber in diesen sicherlich. ;)

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s